Im Fluss der Zeit

Wir sind die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft.

Was ist die Ausgangslage?

Eine lange Geschichte prägt unsere Gegenwart und die Entscheidungen von heute formen die Zukunft. Wenn wir eine Zeit verklären («früher war alles besser») und eine andere als unwichtig abtun, verzerrt sich unser Blick auf die Welt. Wir übernehmen keine Verantwortung für unser Handeln («nach mir die Sintflut») oder glauben, nichts ausrichten zu können («es kommt, wie es kommen muss»). Sich als kleinen Teil eines endlosen Zeitflusses zu sehen, gibt ein Gefühl von Zugehörigkeit und lehrt Bescheidenheit.

Im Fluss der Zeit zu stehen heisst: Antike Texte lesen, um die heutige Welt zu verstehen (#176). Mit veganem Randenbündnerfleisch Kindheitserinnerungen wecken (#171). In Filmen Inspiration für die Zukunft finden (#173). Archivieren, um die gleichen Fehler nicht noch einmal zu machen (#163). Probleme nicht auf nachfolgende Generationen abwälzen (#56). Ideen für die Zukunft sammeln (#169). Traditionen wahren und sich in einem Zusammenhang mit den Menschen sehen, die damit verbunden sind (#7).

Einverstanden oder nicht? Muster weiterentwickeln.