Deshalb sprechen wir von einem Systemwandel
Das Wort "Systemwandel" lässt fast niemanden kalt. Die meisten von uns haben entweder stark positive oder negative Assoziationen:
- Z.B. Positiv: Ja genau, den Kapitalismus abschaffen!
- Z.B. Negativ: Bitte keine Revolution, die unsere Welt ins Chaos stürzt.
Als sich stories for future mehr und mehr mit systemischen Perspektiven zu beschäftigen begann, mussten wir eine Grundsatzentscheidung treffen: das Wort "Systemwandel" zu benutzen oder eben auch nicht.
Wir entschieden uns aus folgenden Gründen für ein Ja:
- Systemwandel vermittelt die richtige Intensität in Anbetracht der Fundamentalität der nötigen Veränderungen
- Lieber aktiv erklären müssen, was mir damit meinen und was nicht, als einen Begriff zu verwenden, der der Aufgabe nicht gerecht wird
Erfahrungsgemäss vermeiden viele Projekte Sprache, die anecken könnte. Unsere Hypothese ist, dass die Radikalität der Sprache der Radikalität der Ideen gerecht werden muss. Wir sind offen, das zu debattieren.